Ob Tagträume, digitale Parallelwelten oder Zukunftsutopien: Die Protagonist*innen dieser Filme bewegen sich in Wirklichkeiten, die nicht oder noch nicht real sind, und schöpfen daraus Hoffnung, Energie und Handlungsmacht für die Herausforderungen des Hier und Jetzt. Lehn dich zurück, lass dich entführen, aber vor allem: Träum weiter, you dreamer, du!
Die Filme in den drei Wettbewerbsprogrammen sind für den Pink Apple für den Besten Kurzfilm nominiert. Wer das Rennen um den begehrten Preis für sich entscheidet, wird im Rahmen der Closing Night am 7. Mai 2026 in Anwesenheit der Jury feierlich verkündet.
Quelqu'un de spécial, Alice Gervat, FR 2024, 7', Vietnam./F/e
Lisa hat Xuân über eine App gematched und behauptet, fliessend Vietnamesisch zu sprechen. Bis zum ersten Date bleibt ihr nur eine Woche, um die Sprache zu lernen.
Homunculus, Bonheur Suprême, IT/FR 2025, 17', F/e
In einer virtuellen Welt sucht ein Mann nach anderen Männern und erkennt, dass man ihn als «Araber» sieht – kraftvoll, begehrt und gefürchtet.
Honey, My Love, So Sweet, JT Trinidad, PHL 2025, 20', Philip./e
In einem verfallenden Kino im Herzen Manilas entdeckt Life die erste Liebe durch Filme und den Vater eines neuen Freundes.
Dragfox, Lisa Ott, GB 2024, 8', E/d
Sam jagt einen geheimnisvollen Fuchs auf den Dachboden und erlebt mit ihm eine musikalische Reise der Selbstentdeckung.
Quimera, Martín André, CHL 2024, 11', Span./e
Eine nonbinäre Person erhält Chiles erste nonbinäre ID. Zwischen Formularen, Bürokratie und Erinnerungen entfaltet sich eine poetisch-kafkaeske Reise.
Grandma Nai Who Played , Chheangkea Ieng, FR/USA/KHM 2025, 19', Khmer/e
Während eines chaotischen Qingming-Besuchs verlässt Grossmutter Nai heimlich das Jenseits, als sie erfährt, dass ihr queerer Enkel mit einer Frau verlobt ist.